Vorhaben

Im Jahr 2001 wurden drei Gemeinden der westlichen Hälfte der Hansestadt Stralsund zu einer Gemeinde fusioniert.

Damit wurde sie zur größten Kirchengemeinde im Gebiet der damaligen Pommerschen Evangelischen Kirche, dem östlichen Bereich des heutigen Sprengels Mecklenburg und Pommern in der Evangelisch- Lutherischen Kirche in Norddeutschland.

Die Gemeinde wuchs erheblich, die eingebrachten Räume wuchsen jedoch nicht mit.

Immer mehr Menschen verstehen sich als Teil der nun großen Gemeinde. Viele Ehrenamtliche engagieren sich in unserer vielfältigen, bunten und abwechslungsreichen Gemeinschaft.

Die Zahl der sichtbaren und aktiven Menschen steigt seit Jahren spürbar, und die Räume werden zu eng.

Begegnung

Diese Menschen brauchen Räume, um ihre Ideen zu entfalten. Sie möchten Begegnungen gestalten und ihren Glauben mit Leben füllen. Wir haben in unserer Gemeinde Räume. Dennoch fehlen uns Räumlichkeiten, die sowohl Geborgenheit und Wärme als auch Luft und Licht zum Durchatmen und Ausstrecken ermöglichen.

Nikolaikirche

Die Nikolaikirche ist eine mächtige Kathedrale von beeindruckender Größe; ein Gottesdienstraum mit besonderen Dimensionen aus Raum, Klang und jahrhundertealten Kunstwerken.

Die Dimensionen der Nähe, der Geborgenheit und der Wärme bleiben dagegen eher abstrakt. Für die Kinder-, Jugend- und Familienarbeit sowie Gesprächskreise, bietet die Nikolaikirche keine passenden Räume.

Sie ist nicht beheizbar und in der kalten Jahreszeit nur begrenzt nutzbar.

Bonhoefferhaus

Das Bonhoefferhaus im Stadtteil Knieper Nord ist ein schlichtes Holzhaus, das in den 1950er Jahren für eine kleine Gemeinde gebaut wurde.

Die Enge und die fehlende Trennung zwischen den verschiedenen Bereichen unter einem Dach machen die Räume ungeeignet für eine parallele Nutzung durch mehrere Gemeindegruppen mit unterschiedlichen Bedürfnissen.

Gemeindezentrum Lindenstraße

Derzeit nutzen wir hauptsächlich unser Gemeindezentrum im Stadtteil Knieper West für die Treffen der unterschiedlichsten Gemeindegruppen, z. B. in der Kinder-, Konfirmanden- und Jugendarbeit. Die Krabbelgruppe trifft sich hier ebenso wie der Tanzkreis der Älteren und verschiedene Gesprächskreise. Auch eine Reihe von Chören musiziert hier, so dass das Haus jeden Tag in der Woche oft bis spät in die Nacht belegt ist.

Dabei enthält das Gebäude nur einen Gruppenraum, den Kirchsaal, der häufig mehrfach am Tag umgeräumt und den Bedürfnissen der folgenden Gruppe angepasst werden muss. Parallele Veranstaltungen sind nicht möglich.

In diesem Saal finden höchstens 120 Menschen Platz. Für manche Gottesdienstformen reicht er längst nicht mehr aus. Aufgrund der baulichen Gegebenheiten ist die Versorgung mit frischer Luft effektiv nur über die Ausgangstür möglich. Die äußerst schwierige Akustik des Saales erschwert die Arbeit der Chöre erheblich.

Wie auch das Bonhoefferhaus liegt das in den 1970er Jahren erbaute Gemeindezentrum etwas versteckt, am Rand des Stadtteiles, weil es der damaligen staatlichen Maxime entsprach, dass Kirche möglichst unauffällig bleiben sollte. Heute ist es mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht zu erreichen.

Die unzureichenden Räume sind spürbar beengend, begrenzend und schränkt die Entwicklung unserer Gemeinde ein.

Darum wünschen wir uns ein neues Gemeinszentrum